Vom 18. März - 1. April 2005 waren Martina, Toni und Tochter Nadine auf Velavaru

Velavaru

Einleitung

Gebucht haben wir den Urlaub letztes Jahr im August bei e-two-travel, dass sehr zum empfehlen ist. ( MALEDIVEN - Spezialist ) Hier bekommt man zu jeder Frage die passende Antwort, dass man bei üblichen Reisebüros nicht unbedingt behaupten kann.

Wir zählten die Tage, Tag für Tag.

Müssen noch dazusagen, im April 04 waren wir auf Reethi Beach (Baa Atoll). Nach diesem Aufenthalt waren wir von der Inselwelt soo begeistert, dass wir nur noch die MALEDIVEN im Kopf haben.

Anhand der positiven Berichte entschieden wir uns dieses mal für “VELAVARU”!!
Fast 5 Monate hatten wir die Zeit der Vorfreude.

DANN DER 26.12.2004!!

So viel Leid, so viele betroffene Menschen, die alles verloren haben und auch die Malediven waren sehr betroffen! Auch leider VELAVARU.. Irgendwann im Januar teilte unser Reisebüro mit, dass wir die Reise am 17.03.05 antreten können. Wir waren hin und her gerissen was wir machen sollten. Wir entschieden uns zu fliegen. So viel jetzt schon....... Wir bereuen keine Sekunde dieser Entscheidung.

So... und jetzt geht’s Richtung Flughafen!!

Flughafen

Anreise

Flug mit Quatar Airways um 22.40 Uhr über Doha (2Std. Aufenthalt ) und ausgezeichneter Service verlief problemlos. Ein Direktflug wäre uns auch lieber gewesen, aber der Preisunterschied war enorm hoch.

Abflug Ankunft in Male

Ankunft

Ankunft am 18.03.05 um ca.15.30 Uhr in Male. Strahlend blauer Himmel begrüßte uns.
Passkontrolle, Gepäckband etc. ging alles ganz schnell. Draußen wartete schon ein Mitarbeiter von Crown Tours, der unseren Weitertransport mit dem Bus zum “Air-Taxi “ organisierte. Dort angekommen, einchecken, ging es auch gleich wieder weiter und wir konnten in den Wasserflieger steigen. Ein unbeschreiblich schönes Feeling und ein traumhaft schöner Anblick die Inselchen von “oben“ zu seh´n. Wir hatten noch einen Zwischenstopp auf Sun Island.

Wasserflugzeug Sun Iland Vilu Reef

Es ging wieder nach oben und wir wussten VELAVARU ist nicht mehr weit. Nach ca. 15 Min. war es soweit, eine wunderschöne Insel war zu sehen: “VELAVARU“ unser Ziel...... Nachdem der Flieger um ca. 18.30 Uhr (VELA - Zeit) gelandet ist, mussten wir auf einer Holzplattform aussteigen. Ein Dhoni, das uns zur Insel brachte wartete schon.

Das Dhoni kommt Steg zur Rezeption Velavaru

VELAVARU zum Greifen, nah ein unvergesslicher Anblick.
Am Ankunftssteg wurden wir von Andrea und Georg abgeholt, worüber wir uns sehr gefreut haben (Internetbekanntschaft).

Unterkunft

In der Rezeption erhielten wir unsren Begrüßungsdrink und nicht zu vergessen sofort raus aus den Schuhen und 14 Tage Barfuss laufen. Nach dem Ausfüllen der Formalitäten erhielten wir unseren Bungalowschlüssel Nr. 162 auf der Ostseite!! Zwei nette Männer von der Rezeption zeigten uns den Weg dorthin. Wir schauten uns die Lage des Bungalows kurz an und fragten, ob eventuell ein Bungi zwischen 120 - 125 frei wäre!? Bungi 162 ist ein Einzelbungalow, obwohl wir Doppelbungalow gebucht haben, war vielleicht ein Buchungsfehler. Aber egal, wir waren dann eine Nacht im Bungi 162 und am nächsten Tag konnten wir in Bungi 124 wechseln. Damit waren wir SUPER zufrieden, sogar mit neuer Holzterrasse und herrlichen Blick aufs Meer sowie frischen Kokosnüssen vom Coco - Man!

Bungalow Plastikliegen im Sand Der Cocoman

Der Grund für uns den Bungalow zu wechseln war:
Der Anblick von Bungi 162 aufs Meer gefiel uns nicht so gut, da sich Steine (Korallenblöcke) dort befinden und kein direkter Zugang zum Meer möglich ist. Mann müsste immer von rechts oder links bei den Nachbarn ins Wasser gehen. Aber sonst hat die Ostseite auch ihren ganz besonderen Reiz. (siehe Foto)

Inselinneres Ostseite Ostseite - viele Korallen

Strandverhältnisse

Herrlich weißer Sandstrand umgibt die Insel, also kein Problem die Insel zu umrunden. Für uns ein großer Pluspunkt!

Insel vom Meer aus Die berühmten Palmen am Eck zur Bar Insel vom Meer aus

"VELAVARU“ ist eine traumhaft zum verlieben wunderschöne Insel. Der Weg im Inselinneren vom Bungalow zur Rezeption und Restaurant ein Bild wie in Träumen. Palmen über Palmen!!! Wer´s mag..... wir schon...... Die Wege und die Pflanzenwelt im Inneren sah alles total gepflegt aus, als wenn nie was gewesen wäre, obwohl wir nicht wissen wie es vorher war. Haben wir selber nicht für möglich gehalten, da die Insel ja sehr stark vom Tsunami betroffen war. Vilu Reef hat dagegen einen anderen Eindruck bei uns hinterlassen. Wir waren dann sooo froh, wieder auf VELAVARU zu sein.

Inselinneres Inselinneres Inselinneres

Rezeption

Die Rezeption ist mit Sandboden sehr schön. Das Personal war immer sehr nett und freundlich. Dort befindet sich auch ein kleiner Souvenierladen und ein Juweliergeschäft, dass bei unseren Aufenthalt wieder eröffnet hat. Ebenso gibt es einen Raum mit Internetanschluss den wir allerdings nie benutzt haben!

Rezeption

Hathaa Restaurant

(Hauptrestaurant) Das Hathaa Restaurant hat ein sehr schönes Ambiente und ist auch mit Puderzucker (Sandboden) gefüllt. Für uns immer wieder eine Wohltat mit den Zehen in den Sand zu bohren. Den Tisch den man am ersten Tag angewiesen bekommt, behält man die ganze Zeit. Auch draußen auf der Terrasse stehen einige Tische bereit. Unter anderem auch ganz gierige Krähen.. Die Mahlzeiten sind immer als Buffet angerichtet und sind absolut lecker und abwechslungsreich. Ein Lob noch an den Suppenkoch, mmh lecker die verschiedenen Süppchen. Besonders liebevoll gestaltet ist das Nachspeisenbuffet. So was kannten wir vom letzten Jahr her nicht. Auch die verschiedenen Salatsoßen exotisch lecker. Bei Vollpension Plus, sind die Getränke zu den Mahlzeiten im Preis enthalten. Entgegen anderen Berichten, wurden wir immer mit Getränken bestens versorgt! Die Nebenkosten für Getränke (Mini - Bar und Muraka - Bar) sind angemessen. Cola, Bier, Fanta von der Mini - Bar 3$, Mars und Nuts 1,50$. Wir fanden die Preise voll in Ordnung! Unbedingt zu erwähnen unser lieber Kellner Hassan Ibrahim, den wir am liebsten mit nach Hause genommen hätten. Am letzten Abend schmückte er liebevoll unseren Tisch und schenkte Nadine einen selbst gebastelten Vogel, der bereits seinen festen Platz bei uns eingenommen hat.

Pressent Familienfoto Abschiedsgedeck

Omala Restaurant

Das Omala Restaurant haben wir nicht nutzen können, da es noch nicht fertig war. Wäre bestimmt eine romantische Angelegenheit, auf der Terrasse über den Meer zu sitzen. Soll aber im April wieder eröffnet werden. Dafür haben wir am Ostersonntag ein Stranddinner (25$ pro Person) mitgemacht, das vorzüglich schmeckte und auch sehr romantisch war.

Stranddinner Restaurant Osternest

Muraka Bar

Ein schönes Bild macht auch die Muraka Bar innen mit Sandboden und schönem Mobiliar oder draußen auf der großen Holzterrasse, direkt am Strand den Sonnenuntergang genießen. Aber was den Service anbelangt können wir uns den Vorrednern nur anschließen, die schnelleren Kellner sind sie nicht! Waren aber nicht oft in der Bar, weil wir die Ruhe auf unserer Bungi - Terrasse vorzogen. Das Krabbenrennen haben wir gesehen und so viel wir wissen, wird einmal in der Woche der Bodu Beru - Tanz aufgeführt. Ebenfalls wurde ein Film von VELAVARU nach dem Tsunami gezeigt.

Muraka Bar

Dunye Spa

Das Dunye Spa - Center haben wir nicht in Anspruch genommen. Aber beim nächsten mal bestimmt!

Sportmöglichkeiten

Es gibt verschiedene Sportmöglichkeiten (Volleyball, Tischtennis usw. sowie Wassersportmöglichkeiten Kanu usw.) welche wir allerdings nicht nutzten.

Die liebe Tierwelt auf VELAVARU: Wasserhühner, Krähen (können ganz schön Lärm machen), Flughunde und Schönechsen haben wir aber nicht oft zu Gesicht bekommen. Geckos auch öfter mal im Bungi über Nacht, was uns aber nicht störte! Krebse oder Strandkrabben waren ganz viele an den Felsen zu beobachten, Nadine´s (10 Jahre) Lieblingsbeschäftigung. Ameisen nicht zu wenig, aber nur auf der Bungi - Terrasse. Mücken hatten wir 2 oder 3 im Bungi, sprüh, sprüh.... und eine einzige Kakellacke gleich zur Begrüßung (1 Nacht) im Bad.

Kukulhu = Strandhuhn Echse Lollo =Krabbe

Schnorcheln..... Unterwasserwelt

Wir sind keine Taucher, haben nur geschnorchelt.... und die nächsten Zeilen sind vielleicht für manche sehr hilfreich. Eine Insel ohne zugänglichen Hausriff, wäre für uns vorher nicht in Frage gekommen. Auf Grund der guten Berichte, haben wir unsere Meinung geändert und ließen uns überraschen, wie es so ist wenn man mit dem Boot (Dhoni) zum Schnorcheln raus fahren muss! Und dann auch noch wenn alle zur etwa selben Zeit ins Wasser springen. Unsere Erfahrung...... Es war nicht einmal irgendwie störend oder ein Getummle im Wasser. Die Schnorchler haben sich relativ schnell verteilt. Noch ein großer Vorteil bei der Schnorchelfahrt ist, die nette Crew fährt verschiedene Plätze an z. Bsp.: Hausriff und Außenriff von VELAVARU sowie das Hausriff bei Einheimischen - Insel (Nachbarinsel). Schnorchel bzw. Dhonifahrt sind kostenlos. Sehr genossen haben wir auch immer die Fahrt mit den Dhoni und vor allem der Anblick VELAVARU vom Meer aus zu sehen. Unsere Worte waren immer: .....VELAVARU ist wundervoll......

Auf dem Dhoni

Die Unterwasserwelt war fantastisch, jede Schnorcheltour ein Erlebnis. Schildkröten zum Anfassen nah, 3 Adlerrochen die elegant an uns vorbei zogen. Fischschwärme verschiedener Arten, Muränen, Napoleons, unzählige Anemonenfische usw... und das beeindruckernste Erlebnis unter Wasser, ein Schwarm Fledermausfische (bestimmt annähernd 100 Stück) sind neben und unter uns umher und das gut 20 Minuten lang. Mein Hasi hatte zweimal das Vergnügen, weil wir einmal nicht mit gefahren sind. Unser Vergleich zum letzten Jahr: eine 100%ige Steigerung, was die verschiedenen Fischarten anbelangt. ------ Unser Fazit: Wir haben kein direkt zugängliches Hausriff vermisst! Außerdem ist die Ostseite (mit vielen Korallen) zum Schnorcheln auch sehr interessant, da gab´s immer was zum sehen z.Bsp.: Stachelrochen, Babyhaie, Igelfische, Kugelfische und ganz lieb fanden wir die vielen Picasso - Drücker. Weniger lieb fanden wir die Riesen - Drücker die auf uns einen unheimlichen Eindruck machten und auch nicht ganz ungefährlich sind. Des weiteren Doktorfische, Halfterfische, Falterfische, Papageienfische u.u.u..! Die prächtige Unterwasserwelt haben wir mit vielen Schnappschüssen leider nur mit einer Einwegkamera fest gehalten. Bei unserem nächsten VELAVARU - Aufenthalt haben wir eine Digital - Unterwasserkamera dabei.

Stachelrochen Am schnorcheln Fisch

Ausflüge

Angeboten werden Halb. u. Ganztagesausflüge sowie Morgen und Nachtfischen, Dolphin Watching usw..! Wie sich die Ausflüge genau zusammen setzen können wir nicht so genau sagen, da wir das meiste nicht mitgemacht haben. Wir konnten uns von VELAVARU einfach nicht trennen.... Vilu Reef und die unbewohnte Insel Lohi haben wir besichtigt. Der Ausflug nach Lohi hat sich sehr gelohnt, um einfach mal eine unbewohnte Insel zu betreten. Auch das Schnorcheln haben wir in guter Erinnerung, schönes Hausriff. Aber.... Mücken nicht zu wenig!! Unbedingt ein Mückenschutzmittel mit nehmen! Zu guter letzt: Delfine, die vorm Bug des Dohnis mit geschwommen sind und aus nächster Nähe zu beobachten waren. Dieses Glück hat man bestimmt nicht alle Tage. Zu Vilu Reef möchten wir hierzu keine äußerungen abgeben, ist ein anderes Kapitel, aber es gibt bestimmt Gäste die sich dort wohl fühlen.

Wetter

14 Tage Sonnenschein pur, von Regen keine Spur!! Zu dieser Jahreszeit allerdings ungewöhnlich, dass der Wind auf der Westseite ziemlich stark war (letzten 5 Tage). Bedingt durch den Wind war auch ziemlicher Wellengang!! Beim Tag war der Wind angenehm, was allerdings auf der Terrasse abends ein wenig störte! Die Ostseite dagegen völlig windstill.

Bekanntschaften

Wir lernten einige liebe Leute kennen. Da waren Andrea und Georg, Petra und Martin, Heiko (Velavaruaner) sowie Familie Hirner (Tischnachbarn). Von einigen wissen wir leider die Namen nicht, sie wissen aber bestimmt, wer gemeint ist. Da ist dann noch die liebe “Tina”, die wirklich für jedes Anliegen ein Ohr hat und immer für ein Schwätzchen aufgelegt ist! Auf diesem Wege danken wir Dir noch einmal für alles. Tina ist in unsren Augen die beste!!

Verschiedenes

In der Nacht am 29.03.05 gegen 02.00 Uhr sind wir geweckt worden, weil in Sumatra ein erneutes Seebeben mit der Stärke 8,7 gemeldet wurde. Zuerst war es ein kleiner Schock, weil wir aus dem Schlaf gerissen worden sind, als an der Türe heftig geklopft wurde. Alle Gäste versammelten sich wegen Vorsichtsmaßnahmen im Staffgebäude wo wir umsorgt wurden und NTV - Nachrichten mit verfolgten, ehe die Warnung so gegen 03.30 Uhr auf gehoben wurde. Als Dank für das umsorgte Handeln der Bediensteten sind am gleichen Tag durch einen Spendenaufruf (organisierte Fam. Hirner) im Restaurant über 1.000$ gesammelt worden, die abends in der Bar dem Inselmanager überreicht worden sind. Das Geld wurde unter den ca. 100 Angestellten aufgeteilt.

Die letzten Worte

VELAVARU ist in allen Belangen eine absolute “TRAUMINSEL”. Mit Tränen in den Augen sagten wir der Insel “Good BYE”. Wir wissen nur ein´s wir kommen wieder, so bald wie nur irgendwie möglich. Die Gedanken und Erinnerungen werden uns das Warten vielleicht ein bisschen erträglicher machen.

Es ist noch zum erwähnen, das uns die liebe Burgi ihre Homepage zur Verfügung stellte, damit der Reisebericht gelesen werden kann.
Vielen Dank..

Good by Velavaru

Viele liebe Grüße von Martina, Toni und Nadine.
E-Mail: gigl.kieslinger@web.de


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Letztes Update 20. April 2003
© by Martina und Toni Kieslinger