Selbst gemachte Pizza

Ein Backblech fertige Pizza. Links mein Teil mit Käse, rechts Günthers Teil mit Paprikawurst

Meist nehme ich einen gekauften Teig, weil dessen Zubereitung und das Belegen bereits über eine Stunde Zeit in Anspruch nehmen. Wenn man möchte, kann man aber auch einen ganz normalen Germteig (Hefeteig) machen. Dafür muss man dann jedoch zwei bis drei Stunden rechnen, da der selbst gemachte Teig ein paar Mal „gehen“ muss.

Wenn man ein ganzes Blech Pizza (wie auf dem Foto) machen möchte, dann nimmt man beide Sackerln aus dem Karton und leert den mehligen Inhalt in eine große Schüssel. Will man ein kleineres Pizzarad, braucht man nur ein Säckchen. Ein dreiviertel Glas kaltes Wasser dazu, ein bissl Salz und zuerst mit einem Löffel grob durchmischen. Dann den Teig so lange kneten, bis er nicht mehr an den Fingern kleben bleibt. Tut er es trotzdem, hilft nur zusätzlich Mehl. Weil mir das Befetten und Bemehlen des Backbleches viel zu aufwändig ist, vor allem die Reinigung danach, nehme ich vorgeschnittenes Backpapier, gebe den Teig darauf und walke ihn mit einem Saftglas aus. Natürlich kann man auch das eigentlich dafür geeignete so genannte Nudelholz verwenden, doch das brauche ich sonst nicht und das Glas erfüllt denselben Zweck. Das gleichmäßige Auswalken des Teiges bis in alle vier Ecken ist allerdings gar nicht so einfach, denn oft ist eine Seite dünn, die andere hat zu viel Teig. Dann nehme ich je einen Esslöffel Tomatenmark sowie Ketchup und verteile das auf den Teigboden. Wurst kann man je nach Belieben verwenden. Auf meiner Hälfte mag ich gern Toastschinken oder Putenkrakauer, Günther bevorzugt Paprikawurst oder Salami. Darüber gebe ich Champignons und je nachdem wie wir Lust haben, kommen noch Mais, Pfefferoni oder Paprika dazu. Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Auf meinen Teil streue ich ein halbes Packerl Pizzakäse, denn Günther mag Käse überhaupt nicht. Abschließend Pizzagewürz darauf und bei 170 Grad Umluft ca. 25 bis 30 Minuten backen. Je nachdem, wie dünn die Wurstscheiben geschnitten sind, muss man die Pizza mit Folie abdecken, sonst ist vor allem die Paprikawurst verbrannt, der Teig in der Mitte aber noch roh – alles schon passiert hihi. Als Beilage gibt es gemischten Salat mit italienischem Dressing und – wenn ein freier Tag ist – ein Glas Rotwein dazu.


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Letztes Update 05. November 2002
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