Meine Bücher

Gelesen habe ich schon als Kind sehr gerne. Am meisten berührten mich Schicksals- und Heimatromane, die es ja für jede Altersstufe gibt. Dabei saß ich vorzugsweise auf einer Fensterbank, weil ich ganz für mich alleine sein wollte und dem Himmel so nah wie möglich. Er übte stets eine eigene Anziehung auf mich aus, denn er vermittelte mir das Gefühl von Freiheit, unendlicher Weite und einer wunderschönen Traum- und Wunschwelt. Da ich auf Grund meiner Sehbehinderung nicht so lange lesen konnte, machte ich öfter eine Pause und richtete meinen Blick nach oben. Je nach Wetterlage löste das eine ganz besondere Stimmung in mir aus. Das Gelesene spielte sich wie ein Film vor mir ab und ich träumte die Geschichten weiter, die dann oft ganz anders ausgingen, so wie ich es gerne gehabt hätte.

Das brachte mich schließlich auf den Gedanken, zu versuchen, doch selbst einmal ein Buch zu schreiben und bei einem blieb es nicht. Träume und Phantasie spielen, seit ich denken kann, in meinem Leben eine wichtige Rolle und spiegeln sich gemischt mit Realität auch in meinen Manuskripten wider.

Anfangs wollte ich versuchen, einige Bücher veröffentlichen zu lassen. Doch als namenloser Unbekannter bzw. eine Nummer von Vielen ist es unmöglich, einen Verlag für sich zu interessieren.

Schließlich gab ich die nervenaufreibende Anstrengung auf und schreibe nur noch, weil es mir Spaß macht und mich fesselt. Auch dabei sitze ich am Fenster oder im Freien, um dem so oft verschieden aussehenden Himmel so nahe als möglich zu sein. Der Blick dorthin wird für mich immer inspirierend und etwas Einzigartiges sein.

Meine Autobiographie
Das Wiedersehen im Pensionistenheim Sankt Raphael
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Letztes Update 04.November 2002
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